Zwei 2. Plätze für Westfalen

Zwei Auswahlmannschaften des Westfälischen Turnerbundes (WTB) nahmen am 27.11.2016 in Krefeld am Bundespokal-Wettkampf des Deutschen Turnerbundes teil. Mit zwei Silbermedallienplätzen turnten die Westfalen zur Freude aller dabei äußerst erfolgreich.

In der Wettkampfklasse 1, Schüler 12- 15 Jahre starteten für die WTB-Mannschaft Robert Reißfelder, Marten Rohlmann, Carlo Salzmann (alle KTS

Mettingen), Constantin Lefeld, Henri Ademmer (TV Isselhorst) und Jendrik Lange (TZ Bochum). Am Boden, Pauschenpferd, Ringen und Sprung legte die von Sascha Woltering betreute Riege den Grundstein für den Erfolg. Obwohl für Woltering schlecht einschätzen war, wie man sich gegen die Konkurrenz aus Baden, Sachsen, Hessen und dem Rheinland behaupten konnte, zeigte sein Team eindrucksvolle Übungen und erturnte ein Gesamtergebnis von 279,8 Punkten. Bundessieger dieser Altersklasse wurde die Vertretung des Rheinischen Turnerbundes 282,6 Pkt.

Der Bronzerang ging mit 268,25 Pkt. an die Mannschaft aus Baden.

 

In der Altersklasse 16 -29, Wettkampf 2, begann die Westfalen-Riege (Alexander Aleshnikov, TZ Bochum, Marcel Groß, Bielefelder TG, Tobias Langwald, TSV Kierspe, Oliver Ritter, Spvg Steinhagen, Lukas Schmerling, SuS Stadtlohn, Ricardo Woltering, KTS Mettingen) nervös an den Ringen. Lediglich Lukas Schmerling und Ricardo Woltering brachten ihre Übungen durch. Leider setzte sich dies auch am Sprung fort, wo erneut nur Schmerling und Oliver Ritter ordentliche Tsukahara präsentierten. Am Barren fand dann die Riege endlich in den Wettkampf. Marcel Groß legte als Startturner mit Bestwert von 13,20 Punkten stark vor. Ebenfalls auf 13,00 Punkte und mehr kamen Schmerling und Woltering. Mittlerweile herrschte bessere Stimmung am Gerät, angefacht durch die freundschaftliche Atmosphäre mit der Thüringer Riege. So wurden die gelungenen Übungen beider Teams am Reck gefeiert. Das auf der Bodenfläche wieder die Nervosität durchkam blieb erneut rätselhaft für Betreuer Matthias Mismahl. Wieder kamen nur zwei der vier Jungs ordentlich durch.

Am Pauschenpferd rissen sich die Westfalen dann noch einmal zusammen und hätten fast die konkurrierende Thüringer Mannschaft noch eingeholt.

 

Spannung dann noch einmal bei der Siegerehrung als die Platzierung von hinten verkündet wurde. Als die Teams aus Sachsen, dem Rheinland und Baden vorgelesen wurden, freute man sich schon auf das Treppchen, doch mit dem zweiten Rang kam es noch besser.

Im Gesamt-Klassement der Turnverbände, wo die Platzierungen beider Wettkämpfe zugrundegelegt wurden,  konnten die Athleten des Westfälische Turnerbund dann sogar noch den Siegerpokal für den erfolgreichsten Verband in Empfang nehmen.

 

KTS-Trainer Sascha Woltering bewertete die Leistung seiner Turner positiv:“ Die Jungs können stolz auf die Berufung in die Auswahlmannschaft sein. Mit ihrer turnerischen Leistung haben sie ihre Nominierung gerechtfertigt und maßgeblich zum Mannschaftserfolg beigetragen.“